Eppenstein 2009
Das Jahr 2009 stellte sich für die wissenschaftliche Erforschung der Burgruine von Eppenstein als richtungweisend heraus. Da die Mauerkrone der Ringburg dringend gesichert werden musste und der Antransport von Steinmaterial aufgrund der nur schwer zugänglichen Lage nahezu unmöglich ist, entschloss sich der Burgverein Eppenstein in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt, einen räumlich begrenzten Bereich unmittelbar hinter dem heutigen Zugang zur Ringburg zu entschutten, um dabei Material für die Sanierung zu gewinnen.
Bis zu diesem Zeitpunkt stellte sich das Innere der Ringburg als massiver Schuttkegel dar. Die Bodeneingriffe des Burgvereins erbrachten hingegen alsbald aufgehendes Mauerwerk und das Bundesdenkmalamt veranlasste das Hinzuziehen einer archäologischen Fachperson (A. Steinegger). Es stellte sich heraus, dass bereits in diesem ausgewählten Bereich unter der Schuttschicht Teile der ursprünglichen Innenbebauung vorhanden waren und wohl noch im gesamten Areal zu erwarten sind.





















